Samstag, 5. Februar 2011

Die lange Planung

Nach dem wunderbaren Familien-Urlaub 2008 wollten wir diese Reise in 2010 wiederholen. Glücklicherweise konnte ich meinen Job nach der Bildungskarenz eines Kollegen behalten und so habe ich gleich mit dem Sparen begonnen. Ausserdem hat Robert seinen Bausparvertrag ausbezahlt bekommen – dem Pläne schmieden waren also keine Grenzen gesetzt.
Auch in den wöchentlichen Chats zwischen Franzi und Inge in Wien und Herbert und Kay in Brisbane wurde eifrig geplant und über den kommenden Urlaub gesprochen.
Am 20. Oktober haben wir dann begonnen, die wichtigsten Kataloge anzufordern, und die Reise zu kalkulieren.
Von dem Tag an haben wir uns jeden Dienstag  Abend über den Urlaub unterhalten, haben uns die Fotos und Kurzfilme von 2008 angesehen, über die Überraschung von damals unterhalten und immer neue Überlegungen für Ausflüge und eine neue Überraschung angestellt.
Am 2. Dezember 2009 war es dann endlich soweit und wir haben direkt bei Tai-Pan den Urlaub gebucht und angezahlt. Franzi hatte schon per Mail und per Telefon Kontakt, sodass im Reisebüro selbst alles sehr schnell gegangen ist.
Copyright: Tai Pan

Auch bei einem Weihnachtsbummel – hauptsächlich um für unsere australischen Freunde Fotos vom Christkindlmarkt, vom Molly Darcy’s und vom Esterhazykeller zu schiessen – haben sich alle unsere Gespräche nur über die bevorstehende Reise gedreht.

 Planung im Molly Darcy's

 Planung im Esterhazykeller


Kay und Herbert haben ihre Buchungsunterlagen dann bereits am 09. Dezember an uns gemailt und ein paar Tage drauf, am nächsten Dienstag um genau zu sein, ist mir dann endlich die neue Überraschung eingefallen: Ostern in Bangkok!

Bei der Weihnachtsfeier bei Franzi und Inge haben wir dann schon fleissig gehäkelt und unsere Kunstwerke fotografiert, wir haben Häkeltipps ausgetauscht, Robert im Hasenkostüm bewundert und diese Idee dann aber als undurchführbar abgelegt.
 Häkelstunde für Franzi
 Robert als Osterhase
gesammelte Kunstwerke

Im Jänner haben wir dann unsere Pässe neu machen lassen und weiterhin geplant und über verschiedene Ausflugsmöglichkeiten debattiert. Den Ausflug zu den Mönchen und Tigern haben wir allerdings wieder fallen gelassen, weil uns die Tiger einfach leid tun – und auch vom River Kwai sind wir aus Zeitgründen wieder abgekommen.
Dann kam endlich der März, wo wir wieder mehr zu tun hatten. Robert und ich haben bei der Betriebsärztin unsere Hepatitisimpfung auffrischen lassen, Sebastian und Philipp mußten ebenfalls wieder geimpft werden (was durch unseren lieben Tierarzt nicht einfach war), und am 12.03.2010 konnten wir endlich die langersehnten Tickets abholen.
In der letzten Woche haben wir noch die schokoladigen Osterüberraschungen eingekauft, und Robert hat mit Franzi und Inge die Kater in die Tierpension gebracht.
Sebastian und Philipp

Nur noch einmal schlafen und der Abflugtag war da.
Link:

Abflugtag

Der Abflugtag begann für uns um 07.00 Uhr morgens. Nach dem Aufstehen ist Robert in die Bäckerei und die Trafik gegangen – um Mohnweckerln und Zeitungen – ich hab mir in der Zwischenzeit die Haare gewaschen.
Anschliessend haben wir noch fertig gepackt und kontrolliert, ob alles „Wichtige“ eingepackt war: Geld, Pässe, Tickets und Vouchers, Fotoapparat mit zweitem Akku und Ladegerät, Digital-Camera mit Ladegerät, Speicherkarten. Robert hat dann noch gemeint, ich solle doch mein Handy mitnehmen. Ich hatte es zwar 2008 schon mit, habe es aber nie benötigt – in 2010 sollte es mir noch gute Dienste leisten. Anschliessend haben wir uns fertig angekleidet und auf das C & K-Taxi gewartet.
Diesesmal waren wir etwas früher am Flughafen und haben auf Inge und Franzi gewartet. Danach haben wir uns bei Eva-Air angestellt und eingecheckt. Nach dem Einchecken sind wir durch die Zollkontrolle gegangen, haben noch einige Zeitschriften und für Robert ein Buch eingekauft und sind schliesslich im Cafe Johann Strauss gelandet. Wir haben Mineralwasser und Sprite getrunken, Franzi und Robert haben Bier getrunken, wir haben Gulaschsuppe, Toast und Topfenstrudel konsumiert und uns gut unterhalten.
Topfenstrudel im Café Johann Strauss

Im Transitraum dann ein Schock: Franzi wurde aufgerufen und sollte zum Schalter kommen. Herzklopfen bei uns allen, aber schliesslich Entwarnung. Sein Sitz war nicht ganz in Ordnung und er sollte während des Starts auf einem anderen Platz sitzen. Man hat ihm versichert, das er später wieder auf den gebuchten und bestätigten Platz konnte.
 Bereit zum Abflug
Unsere Maschine ist bereit zum Einsteigen
Endlich konnten wir ins Flugzeug und sind auf die Startbahn gerollt. Ein langer Flug lag vor uns, 2 ½ Wochen Urlaub im wundervollen Thailand, das Treffen mit unseren Freunden und die Osterüberraschung.
Im Flieger gab es Backhuhn mit Petersilerdäpfeln und Gemüse oder alternativ gekochtes Rindfleisch mit Gemüse. Ich habe natürlich das Backhuhn gegessen. Dazu gab es Salat mit French Dressing, einen Topfenkuchen und Obstsalat.
Positiv aus diesem Flug waren die Getränke, die wirklich umfangreich serviert wurden: alle paar Minuten sind die Stewardessen mit Wasser, Apfelsaft und Orangensaft vorbeigekommen. Und: wir durften die Fenster offen lassen. Bisher war es ja immer so, das sofort nach dem Essen die Fenster verdunkelt wurden, was mich persönlich immer gestört hat. Aber diesesmal konnten einige Fenster offen bleiben und ich mag es einfach, rauszusehen.
 Copyright: Eva Air
 Im Innenraum der Kabine
 Robert im Dunklen
Mah Jong zum Zeitvertreib
Ich hab mehrere CD’s gehört und auch zwei Filme ganz gesehen und mir den Anfang eines Hörbuchs angehört.
Die CD's (ausser den abgebildeten habe ich auch noch eine gemischte Jazz-CD gehört, weiß aber natürlich nicht mehr welche):
 Diana Krall: Quiet Nights
 Michael Bublé: Crazy Love

Die Filme:

 NINE (Regisseur Rob Marshall)

The Princess and the Frog (Walt Disney)

Das Hörbuch:
 (Filmfoto)
Jane Austen: Pride and Prejustice
Zum Frühstück gab es dann gebratenen Reis mit Schweinefleisch oder Pasta, Schinken mit Schwarzwurzelsalat und Obst mit Kaffee oder Tee.
Gelandet sind wir dann schon um 04.03 Uhr Ortszeit, obwohl wir erst um  04.40 Uhr landen hätten sollen. Deshalb mussten wir auch kurz auf unsere Betreuerin warten. Sunnee hat sich dann auch vielmals für die Verspätung entschuldigt und uns schnustracks zum Hotel gebracht.
Warten auf Sunnee und den Transfer

Freitag, 4. Februar 2011

Indra Regent Hotel

Wie schon 2008 so haben wir auch 2010 im Indra Regent Hotel unsere beiden Bangkok-Tage verbracht. Das Hotel verfügt einfach über unschlagbare Vorteile, wie eben zum Beispiel die total zentrale Lage. Nichtraucherzimmer und Nichtraucherrestaurants werden von unserer Reisegruppe ebenfalls sehr geschätzt. Das Personal ist sehr freundlich,  und wir haben die Zeit wirklich sehr genossen. Auch das Frühstücksbuffet ist umfangreich und sehr lecker, es gibt einfach alles, was das Herz begehrt.
Die Revolution der Rothemden hat direkt am Hotel vorbeigeführt und wir konnten uns davon überzeugen, das es wie ein grosses Volksfest war. Jedenfalls zu der Zeit, zu der wir im Indra Regent logierten.


 Aussenansichten des Indra Regent
 Die Haupttreppe in der Lobby
Die Blumendekoration

Links:
http://www.indrahotel.com/ (offizielle Homepage)
http://thailand-urlaub2008.blogspot.com/2008/07/indra-regent-hotel.html (Fakten aus 2008)

Der erste Urlaubstag

Unser erster Tag in Bangkok begann naturgemäß sehr zeitig, denn wir landeten schon gut eine dreiviertel Stunde früher als geplant. Dadurch hatten wir natürlich auch etwas Wartezeit bis unsere Tai Pan Betreuerin da war. Sie hat dann auch zugegeben, etwas verschlafen zu haben – aber das war ja auch okay, schliesslich sind wir wirklich viel zu früh gelandet. Sie hat uns dann unsere Reiseunterlagen übergeben und uns ins Indra Regent Hotel gebracht.
Wir warten auf unsere Abholung
Reiseinformationen etc.
Wir hatten ja einen Early Check-In bestellt, damit wir gleich unsere Zimmer beziehen und frühstücken gehen konnten.  Der Rezeption hat auch alles wunderbar geklappt und wir waren total rasch in unseren Zimmern. Aber: Kay und Herbert hatten dieses Jahr verschlafen und so haben wir uns diebisch gefreut. Wir hatten an der Rezeption nach Herbert’s Zimmernummer gefragt und Franzi ist dann mit dem Lift hochgefahren und hat Kay und Herbert aufgeschreckt.

An der Rezeption des Indra Regent

Wir haben schnell geduscht und uns umgezogen und haben uns dann alle im Frühstücksraum getroffen, begrüßt, umarmt, abgebusselt – gefrühstückt haben wir dann natürlich auch. Wir haben auch schnell alle Neuigkeiten ausgetauscht und sind dann auf unsere Zimmer zurückgegangen, um die Koffer auszupacken.
Anschliessend haben wir uns auf den Weg ins Pantip Plaza, das große Computer- und Softwarekaufhaus in Pratunam gemacht. Wir haben es zwar nicht auf Anhieb gefunden, aber letztendlich wusste ich den Namen des Kaufhauses und wir konnten uns zu dem Kaufhaus durchfragen. Danach sind wir durch die Straßen und Marktstände gebummelt, ehe wir wieder bei Big Jim zu Abend gegessen haben. Da wir gute Erinnerungen an die Chandelier Bar im Hotel hatten, haben wir dort wieder einen Cocktail zu uns genommen, aber: es war total tote Hose. Der lustige Barkellner von 2008 war nicht mehr da, es gab keine Live-Musik mehr und die Gäste sind auch ausgeblieben. Da sind wir lieber zu Kay und Herbert auf’s Zimmer gegangen und haben unsere erste Flasche Whisky in Thailand getrunken. Die erste Flasche in 2010 natürlich ;-)
Unsere ersten Schritte in Bangkok im April 2010:

 Vor dem Hotel
 Auf geht's zum Pantip Plaza
 T-Shirts um 70 Baht
 Die Hauptstrasse vor dem Hotel
 Werbung
 Wir lieben diese Marktstrasse vor unserem Hotel
 Barbie urlaubt in Thailand
Franzi kostet Robert's Fisch bei Big Jim